Illustration: Ein Mann in weißem T-Shirt und Jeans hält einem vierbeinigen Roboter einen Stock hin wie einem Hund. Der Roboter mit einem Bildschirm als Kopf richtet sich auf die Hinterbeine auf und greift mit den Vorderläufen nach dem Stock.
Artikel | Künstliche Intelligenz31.10.2026

Mein IxDF-Zertifikat: „AI for Designers“

Vorgehensmodelle, Methoden und kritische Fragen, um als Designer effizienter zu arbeiten und KI als Werkzeug oder als Bestandteil von Produkten und Diensten einzusetzen.

Viel Erfahrung hilft viel — das ist auch im Umgang mit KI als gestalterischem Werkzeug nicht anders

Ich beschäftige mich schon länger mit KI und setze hauptsächlich Claude für die Programmierung von Apps ein. Deshalb dachte ich zu Beginn des Kurses, dass mich wenig Neues erwarten würde. Doch ich wurde positiv überrascht, weil Ioana Teleanu das Thema sehr informativ und breit für Designer angeht. Alle IxDF-Kurse enthalten zudem einen praktischen Anteil, in dem eigene Projekte angegangen werden. Mich führte das zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Figma Agents und dem Figma MCP Server, die mir eine Reihe effizienter Methoden für die Kreation, die Erstellung von Wireframe-Varianten und Design-Alternativen eröffnete. Auch moralische Fragestellungen wurden behandelt, Maßnahmen und Methoden erörtert, um menschenzentrierte, ethische Produkte und Dienste zu entwickeln.

Nachgewiesene Kompetenz in folgenden Bereichen

  • KI-gestützte Nutzererlebnisse verantwortungsvoll gestalten: realistische Erwartungen bei Nutzern schaffen, die Transparenz des Systems erhöhen und Datenschutz, Sicherheit sowie ethische Risiken berücksichtigen.
  • Die sieben Merkmale vertrauenswürdiger KI des National Institute of Standards and Technology (NIST) anwenden, um Produktentscheidungen zu bewerten und zu verbessern: valide und zuverlässig; sicher; gegen Angriffe geschützt und widerstandsfähig; rechenschaftspflichtig und transparent; erklärbar und interpretierbar; datenschutzfördernd; fair mit wirksamer Begrenzung schädlicher Verzerrungen.
  • Wiederkehrende Designaufgaben mithilfe von KI automatisieren und bewusst entscheiden, welche Aufgaben automatisiert werden und welche unter menschlicher Führung bleiben, um Qualität, gestalterische Absicht und Ergebnisse für Nutzer zu sichern.
  • KI-gestützte Problemdefinitionen formulieren und das KI-Workflow-Framework im gesamten Design-Thinking-Prozess und bei der Umsetzung anwenden.
  • Mithilfe von KI detailliert ausgearbeitete UI-Entwürfe erstellen, iterativ weiterentwickeln und durch menschliches Urteilsvermögen verfeinern. Dazu gehören KI-gestützte UX-Texte, Microcopy und Inhaltsvarianten, die zur Tonalität des Produkts passen.
  • Mithilfe von KI mehrere Wireframe-Varianten erstellen und den Zyklus aus Generieren, Testen und Verfeinern anwenden, um Layoutentscheidungen auf frühes Nutzerfeedback zu stützen.
  • KI zur Aufbereitung und Zusammenführung von Forschungsdaten einsetzen: Eingangsdaten bereinigen, zentrale Themen herausarbeiten und unstrukturierte Notizen sowie Transkripte in strukturierte, für das Team nutzbare Erkenntnisse überführen.
  • Microsofts HAX-Interaktionsrichtlinien anwenden, um transparente, vertrauenswürdige KI-Produkte zu gestalten, die Nutzern Kontrolle ermöglichen.
  • KI-generierte Heatmaps, Kennzahlen zur Verständlichkeit und heuristische Evaluationen interpretieren, um Usability-Probleme bereits vor der Rekrutierung von Teilnehmenden für Nutzertests zu erkennen.
  • Marktforschung und Wettbewerbsanalysen mithilfe von KI durchführen und die Ergebnisse anschließend anhand realer Nutzerdaten überprüfen.
  • Synthetische KI-Personas sowie auf Forschungsergebnissen basierende interaktive Personas erstellen und mit ihnen interagieren, um Ideen kritisch zu prüfen und Usability-Probleme vor formalen Tests aufzudecken.
  • Eine angepasste Version des Google-PAIR-Frameworks einschließlich Wizard-of-Oz-Prototyping und einer Konfusionsmatrix anwenden, um Produkte mit maschinellem Lernen verantwortungsvoll zu gestalten.
  • Mithilfe von KI einsatzbereite Begleitmaterialien für die Produkteinführung erstellen — von Marketingtexten und App-Icons bis hin zu Inhalten für Pitch-Präsentationen —, die den Nutzen eines Produkts klar und effizient vermitteln.
  • KI-Prompts mit Zero-Shot-, One-Shot-, Few-Shot-, Rollen- und Chain-of-Thought-Techniken formulieren, um präzise, nutzbare Ergebnisse mit Text-, Bild- und aufgabenorientierten Modellen zu erzielen.
Kursurkunde der Interaction Design Foundation für Eike Otto, Mitgliedsnummer 179262, ausgestellt am 31. Oktober 2026 für den Kurs „AI for Designers“, mit dem Vermerk „Distinction: Top 10% in class“ und den Unterschriften der beiden IxDF-Gründer Mads Soegaard und Rikke Friis Dam.
IxDF-Kurszertifikat für „AI for Designers“

Zertifikat für den Kurs

  • Interaction Design Foundation, Ioana Teleanu: „AI for Designers“ — Zertifikat ansehen